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Weber, Thomas

Thomas Weber

geboren 1963, studierte Germanistik, Philosophie und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und war lange Zeit als freier Publizist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften tätig. Er promovierte mit einer Arbeit über deutsche Fernsehkrimis [Die unterhaltsame Aufklärung. Bielefeld 1992, Aisthesis Verlag] und arbeitete von 1993 – 1998 als DAAD-Lektor an der Groupe HEC, einer renommierten Grande École für Management bei Paris. Seit 1998 lebt er in Berlin und arbeitet als Medienwissenschaftler (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Theorie und Geschichte des Films) am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er sich 2006 mit einer Arbeit über “Medialität als Grenzerfahrung” habilitierte. 1992 hat er den medien- und kulturwissenschaftlich ausgerichteten AVINUS Verlag (www.avinus.de) mitgegründet, den er seit 2000 nebenberuflich leitet. Weitere Informationen unter: http://www.thomas-weber.avinus.de

Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen (in Auswahl):

  • Mediologie als Methode. Berlin 2008 (zsm. mit Birgit Mersmann hrsg.) 
  • Medialität als Grenzerfahrung. Zur Inszenierung von futurischen Medien im Kino der 80er und 90er Jahre. Bielefeld 2008
  • “Perspektiven interkultureller Forschung in der deutschen Medienwissenschaft”, in: Fischer C. / Harth, H. / Viallon Ph. u. V. (Hrsg.): Identität und Diversität. Eine interdisziplinäre Bilanz der Interkulturalitätsforschung in Deutschland und Frankreich / Identité et Diversité. État des lieux interdisciplinaire de la recherche sur l’interculturalité en France et en Allemagne. Berlin 2005 (AVINUS Verlag), S. 119 -131
  • Mémoire & Médias (Herausgeber zsm. mit Louise Merzeau). Paris 2001 (Éditions AVINUS)
  • Wegweiser durch die französische Medienlandschaft (Herausgeber zsm. mit Stefan Woltersdorff). Marburg 2001 (Schüren Verlag), darin: „Kino in Frankreich. Zum Strukturwandel der letzten 20 Jahre“, S. 125 – 150
  • „Medien und Philosophie. Anmerkungen zu einem schwierigen Verhältnis und zur Entwicklungslogik von Medientheorien“, in: Kommunikation – Medien – Gesellschaft, hrsg. Von Philippe Viallon u. Ute Weiland, Berlin 2002 (AVINUS Verlag), S. 365 – 379
  • „La réalité emphatique. Le roman policier. Un traité philosophique. Une première interprétation de la culture de masse“, in: Culture de masse et modernité. Siegfried Kracauer, sociologue, critique, écrivain. Von Nia Perivolaropoulou, Philippe Despoix und Joachim Umlauf, Paris 2001 (Éditions de la maison des sciences de l’homme), S. 23 – 39
  • “Zur mediologischen Konzeption von Jenseits der Bilder”, Nachwort zur deutschen Ausgabe von Jenseits der Bilder. Eine Geschichte der Bildbetrachtung im Abendland von Régis Debray, Rodenbach 1999, S. 403-411
  • ”Zur Konstruktion von Erinnerung in den frühen Filmen von Alain Resnais“, in: Schuld und Sühne? Kriegserlebnis und Kriegsdeutung in deutschen Medien der Nachkriegszeit (1945-1961), Hrsg. Von Ursula Heukenkamp, AmsterdamerBeiträge, Bd. 1, S. 395 – 405, Amsterdam 2001
  • “Die beruhigende Mörderjagd. Zur Ästhetik und Funktion von westdeutschen Fernsehkrimis”, SPIEL (Siegener Periodicum zur Internationalen Empirischen Literaturwissenschaft), Jg. 13 (1994), Heft 2, Sonderheft “Krimi im Fernsehen / Crime Fiction on Television” 1996, S. 256-277

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört der interkulturelle Vergleich von Medienkulturen im deutsch-französischen Kontext, die theoretische Reflexion einer kulturwissenschaftlich ausgerichteten Medienwissenschaft (und hier insbesondere die französische Mediologie), sowie Studien zur Medien- und Erinnerungskultur und zur Medienästhetik.

Derzeitige Forschungsvorhaben:

  • Postnationale Medienkulturen und die Konstruktion kultureller Identität (interkulturelle Analysen von europäischen Medienkulturen)
  • Medialität als Dysfunktion (medientheoretische Reflexionen über die Wahrnehmung von Medien anhand ihres Aussetzens)

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