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Naumann, Michael

Michael Naumann

1941 als Sohn eines Rechtsanwalts in Köthen geboren. 1969 ging er als außenpolitischer Redakteur zunächst zum Münchener Merkur, ein Jahr später wechselte er zur Wochenzeitung Die Zeit. Er wurde einer der Gründungsredakteure des Zeit-Magazins und kurze Zeit später Ressortleiter für die erste Dossier-Redaktion der Zeit. 1981/82 arbeitete er in Washington als Auslandskorrespondent für die Zeit und übernahm bald darauf die Leitung des Auslandressorts beim Spiegel. Von 1985 bis 1995 machte sich Naumann einen Namen als Verlagsleiter von Rowohlt. In diese Zeit fällt auch die Gründung Rowohlt Berlin und der US-Dependance Metropolitan Books. 1996 zog Naumann nach New York, wo er fortan Geschäftsführer von Henry Holt & Company war und zahlreichen jungen amerikanischen Autoren den Sprung auf den europäischen Buchmarkt ermöglichte. Mit Schröders Wahlsieg 1998 machte ihn der nun neue Kanzler zum Staatsminister für Kultur im Bundeskanzleramt. Naumann mischte sich vehement in öffentliche Debatten um das Holocaust-Denkmal, den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses oder die Zukunft der Buchpreisbindung ein. Seit 2001 arbeitet er wieder für Die Zeit. Unter seiner Regie erhielt das Blatt ein neues Profil und überstand problemlos die Zeitungskrise.

Sein Vortrag The Heroic Sacrifice: Mythological Aspects of Revolutionary Terrorism ist in der Content-TV CD-Edition des AVINUS Verlags erschienen.

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